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     Wissenswertes über Aluminium

     Aluminium - ein hochwertiger Rohstoff

      Historisches

      Aluminium ist ein noch recht junges industrielles Gebrauchsmetall. Es wurde erstmals 1825 von dem dänischen
      Forscher H. C. Oerstedt hergestellt; wenige Jahrzehnte später gelang die Produktion im großtechnischen Maßstab.
      Seine hervorragenden Materialeigenschaften haben Aluminium innerhalb von nur 100 Jahren zu einem der viel-
      seitigsten und weitest verbreiteten Gebrauchsmetalle gemacht.

      Eigenschaften

      Aluminium zählt mit seiner geringen Dichte zu den Leichtgewichten unter den Metallen und weist dabei eine
      vergleichsweise hohe Festigkeit auf. Aluminium ist sehr gut kalt und warm verformbar, lässt sich schweißen und
      schmieden und besitzt eine hohe Leitfähigkeit für Strom und Wärme.

      Anwendungen / Produkte

      Aluminium findet in nahezu allen Gebieten der Technik und des täglichen Lebens Anwendung. Sein geringes
      Gewicht hilft im Verkehrssektor - ob als Motorblock im Pkw, als ICE-Mittelwagen oder im Flugzeugbau - Treibstoff
      bzw. Energie zu sparen. Im Bauwesen ist die Langlebigkeit und Wartungsfreiheit von Rollladensystemteilen und
      Fenstern, Fassaden und Dächern aus Aluminium gefragt. In der Verpackung schützt es aufgrund seiner Barriere-
      eigenschaft Lebensmittel und Pharmazeutika. Seine gute Leitfähigkeit macht es für die Elektrotechnik interessant.

       Im Bereich Bau sieht die Verteilung der Produkte wie folgt aus:
                                                            Grafik-Verbrauch_Bau_1998.jpg (9915 Byte)

      Industrielle Gewinnung

      Der Rohstoff für die Aluminiumgewinnung ist Bauxit - ein Erz, das zu 90 Prozent in den Ländern des Tropengürtels
      vorkommt. Hauptfördergebiete sind Australien, Westafrika, Jamaika und Brasilien. Die Metallgewinnung erfolgt in
      einem zweistufigen Verfahren. Zunächst wird im sogenannten Bayer-Prozess unter Druck und Hitze aus dem Bauxit-
      erz das Aluminiumhydroxid extrahiert, das anschließend durch Glühen zu Aluminiumoxid (Tonerde) gebrannt wird.
      Als Rückstandsprodukt fällt umweltneutraler Rotschlamm an, der auf Deponien abgelagert wird. Aluminiumoxid ist
      das Ausgangsprodukt für die zweite Gewinnungsstufe: dem Elektrolyseprozess. Eine Schmelze aus Tonerde und dem
      Flussmittel Kryolith wird mit Hilfe von Strom in flüssiges Aluminium und Sauerstoff getrennt. Aus zwei Tonnen Alumini-
      umoxid wird so eine Tonne Primäraluminium gewonnen.

      Gesundheit

      Aluminium ist nach Sauerstoff und Silizium das dritthäufigste Element der Erdkruste und damit Bestandteil nahezu aller
      Gesteine und Böden. Es ist ungiftig und daher ernährungsphysiologisch unbedenklich. Im Durchschnitt werden über die
      Nahrung täglich etwa zwei bis fünf Milligramm in Form von Aluminiumverbindungen aufgenommen. Der größte Teil
      davon wird durch die Nieren über den Urin wieder ausgeschieden. Bei Menschen mit geschädigter Nierenfunktion (z.B.
      Dialysepatienten) ist diese Fähigkeit, absorbiertes Aluminium auszuscheiden, jedoch eingeschränkt. Stark aluminiumhaltige
      Medikamente sind in diesen Fällen daher ungeeignet.

      Umwelt und Recycling       

      Für die Erzeugung von einem Kilogramm Primäraluminium sind heute rund 13,5 Kilowattstunden Strom erforderlich.
      Bliebe der Blick allein auf die Primärerzeugung konzentriert, übersähe man allerdings, dass die einmal eingesetzte
      Energie im Metall gespeichert bleibt und im Recyclingprozess "reaktiviert" wird. Aufgrund des niedrigen Schmelzpunktes
      (660° C) sind nur fünf Prozent der ursprünglich eingesetzten Energie beim Recycling von Aluminium erforderlich.
      Da Aluminium nach der Verwendung einen hohen Schrottwert besitzt und seine Werkstoffqualität beim Recycling nicht
      einbüßt, hat sich schon früh eine gut funktionierende Sekundärwirtschaft herausgebildet: z.B. als Altschrott aus den
      Bereichen Verkehr, Bau, Elektronik oder Verpackung. Die Metallkreisläufe sind heute weitgehend geschlossen

      Aluminium im Rollladenbau

      Heinzmann fertigt aus diesem hochwertigen Rohmaterial Rollladenkästen, Führungsschienen, Rollladen- und Rolltor,
      um diese beschriebenen Eigenschaften nutzen zu können. Dabei ist zu beachten, das sich blankes Aluminium an der
      Luft mit einer Oxidschicht überzieht, die es zwar korrosionsbeständig macht, jedoch das Aluminium schwarz erscheinen
      lässt. Zum Schutz der Oberfläche werden Aluminiumbauteile generell eloxiert oder einbrennlackiert. Diese Lackschicht ist relativ
      dünn. Deshalb ist beim Einbau darauf zu achten, das keine Kratzer entstehen. Um dies zu verhindern sind einige Bauteile
      mit einer Schutzfolie überzogen, die nach erfolgtem Einbau abgezogen werden kann.

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