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 Wissenswertes über Windwiderstandsklassen

Gemäß DIN EN 122216 müssen alle äußeren Abschlüsse (damit auch Vorsatzelemente) 
gewissen Soll-Windwiderstandsklassen genügen.
Die mindestens zu erreichende Soll-
Windwiderstandsklasse ist abhängig von

 1. der Einbauhöhe
 2. der Windlastzone
 3. dem Geländetyp

1. Einbauhöhe
Achtung: Sonderregelungen ab 100 m Gebäudehöhe und Einbau im Gebirge ab 800 m über NN.

2. Windlastzone
Deutschland ist eingeteilt in 4 Windlastzonen (siehe Abbildung)
Windzonen in Deutschland

Die genaue Auflistung des Deutschen Instituts für Bauphysik

3. Geländetyp
  I   offene See, Seen mit mind. 5 km freier Fläche in Windrichtung, flaches, glattes Land ohne Hindernisse
 II   Gelände mit Hecken, einzelnen Gehöften, Häusern oder Bäumen, landwirtschaftliche Flächen
III   Vorstädte, Industrie- und Gewerbegebiete, Wälder
IV   Stadtgebiet mit mind. 15 % bebauter Fläche, mit Gebäuden, deren mittlere Höhe 15 m überschreitet

4. Ermittlung der Soll-Windwiderstandsklasse:

Kriterien
Einbauhöhe 
0 - 8 m
Einbauhöhe 
8 – 20 m
Einbauhöhe 
20 – 100 m
Gelände
Windlastzone
1
2
3
4
1
2
3
4
1
2
3
4
I
Windklasse
3
4
4
4
4
4
5
5
4
5
5
6
II
Windklasse
3
3
4
4
3
4
4
5
4
5
5
5
III
Windklasse
2
3
3
4
3
3
4
4
4
5
5
5
IV
Windklasse
2
3
3
3
3
3
3
4
4
4
4
5