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Beschläge: sicher verschließen - sicher bewegen
Heinzmann
bietet ein Fülle an Beschlagsvariationen, die die Sicherheit Ihres
Kunststofffensters deutlich erhöhen können. So kann
ein Fenster gegen Fehl-
bedienungsmöglichkeiten gesichert werden, (z. B.
Bremsschere) genauso wie
gegen Einbruchsversuche. (z. B. abschließbare Griffe)
Komplettbeschläge
für Fenstersysteme zeichnen sich dadurch aus, dass jedes
der einzelnen Elemente
für die Verschluss- und Bewegungsfunktion auf alle
anderen Beschlagselemente
abgestimmt ist. Beim Drehkippflügelfenster
kommen
z.B. so gut wie keine Standardbeschläge zum Einsatz. Stulp,
Getriebe, Verschluss-
zapfen, Eckumlenkung, Ecklager, Schere usw. sind
Systemteile, die gut zueinander
passen müssen, um die geforderten Funktionen
des Fensters sicherzustellen. Dem-
entsprechend hat jeder Hersteller eines
Drehkippbeschlags sein eigenes System,
bei dem auch Anforderungen und Ansprüche
der Fensterbenutzer wie z.B. Fehl-
bedienungssperre,
Tragfähigkeit
und Bedienungskomfort in die Beschlagausführung
berücksichtigt werden müssen.
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Aus
diesem Grund vertrauen wir ausschließlich
deutschen Markenbeschlägen, die es wert sind,
in ein Qualitätsfenster von Heinzmann eingebaut zu werden.
Für den Fensterbau stehen über die Systembe-
schläge hinaus zahlreiche Teile
zur Erfüllung
besonderer Wünsche und Anforderungen zur Verfügung: Scheren
für die Öffnungsbegrenzung, Bremsscheren, Fehlbedienungssperren für Kipp- oder Drehpositionen.
Beschlagspaltlüftung
oder Falzlüfter für eine untergeordnete natürliche
Lüftung können in die Funktionsplanung einbe-
zogen werden.
Abschließbare oder feststellbare Griffoliven,
sowie Ausführungen in unterschiedlichen Widerstandsklassen, auch in
Edelstahloptik,
runden unser reichhaltiges Beschlagsangebot ab.
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Im
Rahmen der europäischen Normenvereinheitlichung werden künftig auch die
Widerstands-
klassen neu geordnet. Mit Einführung der neuen DIN EN 1627-30 wird aus dem
deutschen "WK",
das internationale "RC" für resistance classes. Während die Klassen
RC 1 N und RC 2 N auch mit
herkömmlicher Standardverglasung erreicht werden, benötigt man für die höheren
Klassen ent-
sprechend der EN 356 auch eine Sicherheitsverglasung.
Übersicht
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Widerstandsklasse
/ Tätertyp
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Widerstandszeit
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Vorgehensweise
(Modus operandi)
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RC
1 N (neu)
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3
Minuten
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Es
wird ein zerstörungsfreier Manipulationstest mit Kleinwerkzeugen durch- geführt.
Bauteile der Widerstandsklasse weisen einen Grundschutz gegen Aufbruchversuche
mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Gegenspringen, Schulterwurf,
Hochschieben und Herausreißen (vorwiegend Vandalismus) auf. Die Klasse wird
lediglich mit Standardfensterglas ausgeführt.
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RC
2 N (neu)
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3
Minuten
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Der
Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich mit einfachen Werkzeugen, wie
Schraubendreher, Zange und Keil, das verschlossene und verriegelte Bauteil
aufzubrechen. Ein direkter Angriff auf die eingesetzte Verglasung ist nicht zu
erwarten. Die Klasse wird lediglich mit Standardfensterglas (d.h. ohne
Sicherheitsverglasung) ausgeführt.
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RC
2 (alt WK 2)
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3
Minuten
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Der
Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich mit einfachen Werkzeugen, wie
Schraubendreher, Zange und Keil, das verschlossene und verriegelte Bauteil
aufzubrechen. Eine Verglasung gemäß EN 356 ist ab der Klasse RC 2
vorgeschrieben.
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RC
3 (alt WK 3)
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5
Minuten
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Der
gewohnt vorgehende Täter versucht zusätzlich mit einem zweiten
Schraubendreher und einem Kuhfuß, das verschlossene und verriegelte
Bauteil aufzubrechen.
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RC
4 (alt WK 4)
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10
Minuten
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Der
erfahrene Täter setzt zusätzlich Sägewerkzeuge und
Schlagwerkzeuge, wie Schlagaxt, Stemmeisen, Hammer und Meißel, sowie eine
Akku-Bohrmaschine ein.
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RC
5 (alt WK 5)
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15
Minuten
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Der
erfahrene Täter setzt zusätzlich Elektrowerkzeuge, wie z. B.
Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer mit einem max.
Scheibendurchmesser von 125 mm ein.
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RC
6 (alt WK 6)
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20
Minuten
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Der
erfahrene Täter setzt zusätzlich leistungsfähige
Elektrowerkzeuge, wie z. B. Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und
Winkelschleifer mit einem max. Scheibendurchmesser von 250 mm ein.
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